Gründungsteam meinBafög

The Story behind meinBafög

meinBafög – das ist unsere Geschichte

 

Angefangen hat die Geschichte von meinBafög schon 2008. Da haben Alex, Philip und ich uns das erste Mal kennengelernt. Zusammen haben wir unser Fachabitur am Berufskolleg Kaufmannsschule in Krefeld gemacht.

Schon hier war klar, dass Philip und ich mal was in Richtung IT machen und Alex der Paragrafen-Reiter werden sollte. So ist es dann auch gekommen: nach dem Fachabitur im Jahr 2011 haben wir alle angefangen zu studieren. Alex entschied sich für Wirtschafts- und Steuerrecht, Philip und ich für Wirtschaftsinformatik.

Genau hier kam beim Lästern über den komplizierten BAföG-Antrag  das erste Mal die Idee zu meinBafög auf. Ich habe mich gefragt warum der Antrag so kompliziert ist bzw. warum man diesen nicht einfach online stellen kann.

Es hat dann noch einmal 3 ½ Jahre gedauert, bis ich anfing, die Idee wirklich umzusetzen. Sie hat mich stets begleitet, nur wie es dann oft so ist: Ich war einfach zu faul, damit anzufangen.

Die nötige Motivation haben mir die Jungs gegeben, als wir bei etlichen Gesprächen am Wochenende in der Kneipe darüber sprachen, etwas Eigenes auf die Beine stellen zu wollen.

 

Wir haben dann letztendlich zwei Jahre gebraucht, um die erste fertige Version von meinBafög online stellen zu können. Unsere Motivation war immer schon, den BAföG-Antrag so einfach wie möglich zu gestalten und dies in komplett digitaler Form. Je tiefer wir uns in das Thema eingearbeitet haben, umso mehr wurde uns klar, dass unsere naiven, jugendlichen Ambitionen, den BAföG-Antrag komplett digital zu gestalten, nicht mit geltendem Recht vereinbar waren. Ziemlicher Mist, wenn man in Deutschland im Rechts- und Amts-Sektor etwas verändern möchte, sag ich euch. Naja, also konnten wir den Antrag leider nicht komplett digital gestalten, das Senden des Antrages muss man immer noch per Post machen…. ☹ Sorry!

 

Auch individuelle Tipps geben durften wir nicht, da dies unter das Beratungsgesetz fällt (auch wir wussten nicht, dass es sowas gibt, da hat der Alex seine Arbeit echt super gemacht… MANN, ALEX!).

Also nehmt es uns bitte nicht übel, wenn wir auf Eure Fragen nur allgemeine Antworten senden können und keine individuelle Beratung geben. Dafür gibt es aber jetzt eine offizielle BAföG-Hotline. ?

 

Von Anfang an war aber klar, dass der Antrag möglichst wenig kosten soll, bzw. überhaupt nichts. Wir haben hier  über verschiedenste Möglichkeiten nachgedacht. Nach etlichen Rechnungen und Überlegungen war klar, dass wir einen komplett kostenlosen Antrag nur in Zusammenarbeit mit dem Amt ermöglichen können. Um unsere Kosten decken zu können, mussten wir also erstmal Geld für die Antrags-Erstellung verlangen. Zu Beginn mussten wir jedoch erstmal einige Tausend Euro und tausende Stunden von Arbeit ohne Gegenleistung investieren.

 

Silvester 2011 in Berlin mit den Jungs

 

Zum Glück waren wir dank Eurer Hilfe und Eurer fleißigen Nutzung von meinBafög schon nach zwei Monaten kostendeckend. Alles, was wir jetzt an weiteren Einnahmen generieren, investieren wir wieder in die Weiterentwicklung von meinBafög. Außerdem stehen jetzt die ersten Termine bei Hochschulen an, um dort meinBafög zu implementieren und für euch endlich kostenlos zu machen! Wir haben uns bis heute noch keinen einzigen Cent von den Gewinnen selber ausgezahlt und werden es in nächster Zeit auch nicht. Wir wollen alle Einnahmen zurück in das Produkt und in eine noch einfachere Antragsstellung fließen lassen. Ihr unterstützt also mit jeder Antragsstellung über unser Portal maßgeblich alle BAföG-Antragsstellenden in Deutschland und unsere Lobbyarbeit bei den Ämtern und Hochschulen, um BAföG auch auf Verwaltungsebene zu vereinfachen!

 

Beste Grüße

Pascal