Die besten Tipps für’s Studieren

Das Studium beginnt!! In diesem Beitrag findest Du die wichtigsten Tipps, damit Dein Studium zum Erfolg wird: Lernstrategien, Zeitmanagement und wichtige Wohnungs-Tipps!

Unsere Tipps sind:

  1. Studium strukturieren
  2. Zeitmanagement im Studium
  3. Die richtigen Orte zum Lernen finden
  4. Die richtige Wohnung finden
  5. Den Mietvertrag checken

Tipp 1: Studium strukturieren

Das Studium „einfach so laufen lassen“ und „das wird schon irgendwie“ ist tatsächlich keine gute Idee. Damit Du Vorlesungen, Lernzeit, aber auch Zeit für Parties, neue Bekanntschaften und Freunde unter einen Hut bringst, solltest Du diese Dinge beherzigen:

Ordnung schaffen

Jeder kennt Leute, die alle ihre Unterlagen in einem einzigen Collegeblock aufbewahren. Solche Leute brauchen am Anfang jeder Vorlesung ewig, um überhaupt die richtige Stelle zu finden. Die Prüfungsvorbereitung solcher Leute ist dementsprechend katastrophal.

Für eine optimale Prüfungsvorbereitung, solltest Du anstreben, sehr ordentlich bei der Verwahrung deiner Unterlagen zu sein. Hierfür legst Du Dir für jedes Modul einen eigenen Ordner an. Bei digitalen Notizen empfiehlt es sich die Unterlagen zusätzlich in einem Cloud-Service zu speichern, um auch im Notfall die Notizen nicht zu verlieren.

Dein oberstes Ziel ist es, alle notwendigen Unterlagen vollständig und sortiert zu besitzen. Dies gilt auch, wenn Du aus irgendeinem Grund mal fehlst. In diesem Fall musst Du Dir die Unterlagen irgendwie besorgen. Eine nette Bitte bei einem Kommilitonen oder einer Kommilitonin kann aus unserer Erfahrung Wunder bewirken.

Wenn Du alles richtig gemacht hast, wirst Du am Ende des Semesters alle Unterlagen haben, die Du zum Lernen brauchst. Während andere unter Zeitdruck versuchen alles noch irgendwie aufzutreiben, bewahrst Du die Ruhe und konzentrierst Dich darauf die Dinge zu verstehen.

Lerngruppen bilden

Viele von euch kennen sicher folgende Situation: Ihr seid zuhause und habt euch vorgenommen ein paar Stunden zu lernen. Allerdings schafft ihr es einfach nicht anzufangen, weil ihr ständig abgelenkt werdet.

Dies kannst Du vermeiden, indem Du wöchentlich Zeiten einplanst, in denen Du Dich mit einer Lerngruppe triffst. An jeder Uni gibt es Gruppenräume und Lernbereiche, die Du mit deine Gruppe dafür nutzen kannst. Das Lernen mit einer Gruppe ist einfacher und macht mehr Spaß.

Außerdem haben Lerngruppen einen weiteren entscheidenden Vorteil: Dadurch, dass Du mit deiner Gruppe über die Themen diskutierst, wird jeder von euch einen neuen Blick auf den Stoff erhalten. So werden Dir bestimmte Sachen klar oder Du findest neue Sachen, die Du noch nicht ganz verstanden hast.

Freiwillige Veranstaltungen besuchen

Schon klar. Sobald Du in der Uni das Wort „freiwillig“ hörst, schaltet Dein Gehirn ab und Du fängst an mit deinem Sitznachbarn zu reden.

Es ist verständlich, warum die meisten Leute so reagieren. Auch wir kennen es. Man hat schon genug mit dem ganzen Lernen um die Ohren, dass man nicht auch noch irgendeine freiwillige Veranstaltung besuchen möchte.

Je weiter Du in deinem Studium kommst, desto eher wirst Du jedoch merken, wie wichtig solche Veranstaltungen sein können. In so vielen Lebenssituationen können Dir deine Kontakte helfen, die Du oft auf solchen Veranstaltungen treffen kannst. Du hast nicht umsonst schon oft genug die Phrase gehört, dass ein persönliches Netzwerk unfassbar wertvoll ist.

Tipp 2: Zeitmanagement im Studium

Im Studium hat man ja soooviel Zeit… mittlerweile gilt dieser Satz nicht mehr so ganz. Das Studium ist ein Full-Time-Job, dazu kommen Nebenjobs, der Haushalt und noch viel mehr. Vorlesungen, Hausarbeiten, Prüfungen. Und meistens auch noch Alles gleichzeitig! Viele Studenten fühlen sich überfordert und haben kein vernünftiges Zeitmanagement.

Hier kommen die besten Tips für’s Zeitmanagement im Studium!

Denn: Wir wollen Euch helfen! Mit Tipps für mehr Produktivität im Studium, entspanntere Lernphasen und weniger Stress.

Ziele für’s Semester festlegen

Hierfür gilt es zunächst, die eigenen Ziele festzulegen: Was willst Du dieses Semester erreichen? Wieviele Klausuren und Hausarbeiten willst Du schaffen? Welche persönlichen und privaten Ziele hast Du? Was willst Du im Nebenjob erreichen?

Natürlich sollten diese Ziele nicht utopisch sein. Kaum jemand wird es wohl schaffen, 10 Klausuren zu schreiben, 5 Hausarbeiten abzugeben, in den Urlaub zu fahren, einen Marathon zu laufen, 8 Kilo abzunehmen und Teamleiter beim Nebenjob zu werden.

Tausch Dich doch mal mit Deinen Kommilitonen aus: Wie viele Klausuren wollen die schaffen? Wie viele Klausuren solltest Du schaffen, um im Zeitplan der Hochschule zu bleiben? Damit kannst Du Dir klar werden, wie viel überhaupt machbar ist.

Unser Tipp: Studysmarter

Hier kannst Du mehr darüber erfahren, wie Studysmarter Dir beim Lernen helfen kann: Gemeinsam mit Kommilitonen, mit einfachen Karteikarten und Abfragesystemen!

Mehr über Studysmarter!

Und hier geht es gleich zum nächsten Punkt:

Prioritäten setzen

Das bedeutet, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Schreibe Dir Deine Ziele (auch die kleineren) auf eine Liste und markiere sie mit A, B und C. A steht für besonders wichtig, C für weniger wichtig. Wenn Du über diese Einteilung nachdenkst, wird Dir schon selbst klar, um welche Dinge Du Dich mehr und um welche weniger kümmern solltest.

Diese Liste kannst Du übrigens auch für To-Dos machen! Dadurch wird Dir klarer, wo Deine Prioritäten sind und wie Du sie gestalten sollst.

Außerdem: Setz Dir Deadlines. „Ich arbeite nur unter Zeitdruck effektiv“ – Dieser Satz scheint der Lieblingssatz aller Studenten zu sein. Dann nutz ihn doch! Setz Dir selber Deadlines und arbeite produktiv, weil Du Deine Ziele erreichen willst!

Dadurch schließt direkt der nächste Punkt an:

Pläne machen

Schreib Dir jeden Abend einen Zettel mit dem, was Du am nächsten Tag tun und erreichen möchtest. Dadurch hast Du schon mal visualisiert, wie Dein nächster Tag aussieht. Und genau das hält Dich auch davon ab, in den Tag hinein zu leben. Denn morgens nicht „in die Pötte kommen“ ist der größte Zeitfresser für Dein effektives Zeitmanagement. Es gilt also wieder, sich Deadlines zu setzen. Abends kannst Du dann checken, welche To Do’s Du  abgearbeitet hast und diese feiern. Dazu kommen wir aber später noch.

Und: das Semester planen!

Alle Studenten nehmen sich in der stressigen Klausurenphase vor, dass nächstes Semester „alles anders“ wird. Das sollte aber auch umgesetzt werden. Am Anfang des Semesters kannst Du schon überblicken, wie Deine Abgabe-Termine sind, wann welche Klausuren anstehen und wann Deine Vorlesungen sind. Unser Tipp: Such Dir einen großen Kalender, den Du über Deinen Schreibtisch hängst. Es sollte zu jedem Tag relativ viel Platz zum Eintragen vorhanden sein. Dort trägst Du Abgabetermine in rot ein. Mit einem grünen Stift schreibst Du auf, für welche Fächer Du an welchen Tagen Tutorien und Vorlesungen hast. Mit einem blauen Stift schreibst Du Dir nun auf, welche Ziele Du in welchem Fach wann erreichen möchtest. Ein Beispiel wäre das Bearbeiten von Aufgaben, das Auswendiglernen von Formeln, das Zusammenfassen des Skripts.

Diesen Plan kannst Du täglich weiterbearbeiten. Wenn Du Dich an die festgesteckten Ziele hältst, wirst Du am Ende des Semesters weniger Stress haben, schließlich hast Du schon am Anfang und in der Mitte des Semesters viel gelernt! Halte Dich strikt an den Plan und erreiche die blauen Ziele. Dadurch entspannst Du Dein gesamtes Semester.

Aber Du musst auch: Anfangen! Und anfangen mit dem Zeitmanagement.

Das ist der schwierigste Schritt: Deinen inneren Schweinehund überwinden. Oft stehen Studenten vor dem riesigen Berg an Aufgaben, der vor ihnen liegt, geraten in Panik und machen dann einfach gar nichts mehr. Das ist natürlich das Blödste, was passieren kann. Doch dagegen kannst Du arbeiten.

Beginne damit, Deine Aufgaben in kleine Aufgaben zu unterteilen. Du musst ein Skript zusammenfassen und die Aufgaben dazu lösen? Teil Dir das Skript in Kapitel mit passenden Aufgaben ein. So kannst Du in Schritten jeweils einen Teil des Skripts bearbeiten und kannst Dich über die Teilerfolge freuen. Gleichzeitig solltest Du aber auch überprüfen, welche Aufgaben beim Lernen wirklich wichtig sind, und welche nur als Beschäftigungstherapie gelten.

Außerdem musst Du Dir über Deine Motivation bewusst werden. Wir machen ein kleine Experiment: Schließe die Augen und stell Dir das Gefühl vor, was Du nach dem Beenden Deines Studiums hast. Oder nach dem Schreiben der Klausur. Oder nach der Abgabe der Hausarbeit. Glaub mir: es ist der Wahnsinn! Wenn Du merkst, dass Deine Motivation mal wieder abhauen will, stell Dir einfach vor, wie Du Dich nach Erledigen der Aufgabe fühlen wirst.

Gewohnheiten entwickeln

Ein Studium dauert ja nicht nur 2 Wochen, sodass es sich lohnt, Gewohnheiten zu entwickeln. Such Dir feste Zeiten, zu denen Du lernst.

Achte dabei auch darauf, wann Dein Körper am produktivsten ist und wie Deine Leistungskurve aussieht. Manche Menschen können sich morgens um 7 gut konzentrieren, bei vielen ist es aber morgens um 9. Die meisten Menschen haben zwischen 2 und 3 einen Durchhänger, der zwischen 4 und 5 wieder in Produktivität umschlägt. Finde heraus, wie Dein Körper tickt und nutze die produktiven Phasen Deines Körpers!

Ein weiterer Tipp:

Achte auf Deine Ernährung

Fettiges und kalorienreiches Essen macht Dich schlapp und müde. Du hast heute viel vor, willst beim Lernen richtig weit kommen? Entscheide Dich für leichtes Essen: Joghurt, Salat mit Pute und Körnern, Nüsse und Obst. Dazu solltest Du genug trinken, was viele besonders beim Lernen oft vergessen. Damit kannst Du Dein Gehirn beim Lernen unterstützen!

Und das hilft Dir auch beim:

Positiv denken

Hört sich ätzend an, grade wenn es um Hausarbeiten geht. Aber trotzdem. Eine positive Grundeinstellung wird Dir helfen, entspannter mit Deinem Zeitmanagement und so auch stressfreier mit Lernstress umzugehen.

Außerdem gilt:

Kein Multitasking meinBafög hilft Dir mit Deinem Zeitmanagement im Studium

Statt gleichzeitig drei Bücher und zwei Hausarbeiten offen zu haben, konzentriere Dich nacheinander auf die Fächer und Klausuren. Dadurch sparst Du im Endeffekt Zeit!

Finde auch für Dich selber heraus, mit welchem Hintergrund Du am besten lernst. Manche können sich nur konzentrieren, wenn absolute Stille herrscht, andere haben es gerne, wenn sie Hintergrundgeräusche hören, ob es Musik oder die Geräusche in einem Café sind.

Und natürlich:

Mach Pausen beim Lernen

Auch wenn Du noch so viel erledigen musst, ohne Pausen kann Dein Gehirn sich neue Dinge nicht merken. Es gibt verschiedenste Techniken und Theorien dazu, wie viele Pausen das Gehirn braucht. Auch hier musst Du wieder Deinen eigenen Weg finden. Ob 25 Minuten – 5 Minuten Pause oder 50 Minuten – 10 Minuten Pause – Du musst Deinen eigenen Rhythmus finden! Sinnvoll ist es, Dein Smartphone während der Konzentrationsphasen auf Lautlos zu stellen. Du hast in der Pause dann wieder Zeit dafür, Messages zu beantworten. Geh in der Pause außerdem auf den Balkon oder öffne das Fenster: Dein Gehirn braucht Sauerstoff!!

Am Ende des Tages:

Belohne Dich für einen anstrengenden Tag!

Und damit meine ich nicht, dass Du Dich nach jedem produktiven Lerntag besaufen sollst. Denk Dir aber jeden Morgen etwas aus, was Du nach dem Lerntag tun möchtest, etwas, was Du besonders schön findest und Dich vom Lernen ablenkt. Ob es nun ein entspanntes Bad ist oder Du einen schönen Film schauen willst: such Dir eine kleine Ablenkung als Belohnung!

Es muss nicht alles perfekt sein.

Löse Dich davon, dass Deine Hausarbeiten alle perfekt sein müssen und Du zu 100% alles in der Klausur können musst. Natürlich musst Du gut vorbereitet sein. Aber Du solltest auch immer abschätzen, ob sich der Aufwand für jede Arbeit lohnt.

Hierbei hilft dir das Pareto-Prinzip. Diese besagt, dass Du mit 20% Deines Aufwandes 80% Deiner Ergebnisse erreicht. Die anderen 80%, die Du investierst, sind nur noch 20% Deines Ergebnisses. Mit dieser Technik im Hinterkopf fällt es leichter, sich nicht auf Perfektion zu konzentrieren, sondern darauf, möglichst viel positives Ergebnis zu erreichen!

Tipp 3: Die richtigen Orte zum Lernen finden

„Okay noch zwei Wochen Zeit bis zur Prüfung, da ist mir der Ort doch egal!“

Wenn Du studierst, hast Du Dich sicher auch schon öfter gefragt, wie und wo Du wohl am besten lernst. Mal abgesehen davon, dass (ja, klingt abgedroschen) langsames und stetiges Lernen mehr Sinn hat, als sich zwei Wochen egal wo einzusperren und das unter Studenten beliebte “Bullemie-Lernen” zu veranstalten. Aber lernen hat viele Gesichter.

Da das Aufnehmen und Behalten von Informationen und größeren Zusammenhängen eine echte Frage des individuellen Lerntyps ist, stellen wir Dir hier zahlreiche Orte vor, an denen Du die Möglichkeit hast zu lernen. Je nach Geschmack und Vorliebe kannst Du Deine Zeit optimal nutzen. Die Frage nach dem

Wo stolpert allerdings zuerst über die Frage nach dem Wie:
Lernst Du lieber alleine oder in der Gruppe?

Orte zum Lernen in der Uni oder Hochschule

Die Räumlichkeiten der Universität zum Lernen zu nutzen ist natürlich sinnvoll, vor allem, wenn man sowieso schon mal da ist. Der Klassiker ist natürlich die gute alte Bibliothek. Sie ist eine Kombination aus Gruppen, die aber für sich lernen. Sie hat den Vorteil, dass sich lauter Gleichgesinnte treffen, die zusammen lernen – oder je nach Perspektive und Lernstoff – zusammen leiden. Dem wirkt ein psychologisches Prinzip zugrunde: Dieses suggeriert dir, weniger zu verpassen, wenn Du Dich in einer Gruppe befindest. Natürlich ist auch die Möglichkeit zur Recherche einer der Pluspunkte einer Bibliothek.

Die Mens eignet sich zum Austausch untereinander sehr gut. Wenn man Kommilitoninnen hat, die den gleichen Stoff lernen, frischt das die Lerneinheiten auf. Nicht so leicht Ablenkbare können natürlich auch in der Mensa für sich selbst lernen.

Die meisten Universitäten haben dort weit mehr Plätze als die Bibliothek zu bieten. Wie gut kennst Du Deine Uni? Gibt es da schöne und stille Ecken, an denen Du alleine lernen kannst oder viel Platz, wo Ihr Euch als Gruppe treffen könnt? Hörsäle, Seminarräume, Räume der Studienvertretungen?

Statistiken bei Studysmarter lassen erkennen, wie viel man schon für die nächste Prüfung gelernt hat

Home sweet Home – zuhause lernen

Wenn Du Dich zu Hause gut konzentrieren kannst, hast Du natürlich eine volle Entfaltungsfreiheit beim Lernen. Du kannst die Orte wählen, die Methoden, Dich austoben, Du kannst Dir Listen an den Kühlschrank hängen, Karteikarten aufs Klo legen und riesige Wandposter anbringen.

Am Schreibtisch zu lernen ist die konventionelle Methode, da bist Du meist für Dich und kannst gut arbeiten. Allerdings darfst Du Dich auch dort nicht gut ablenken lassen. Von Vorteil wäre, wenn Du den Schreibtisch so frei wie möglich bekommst und mögliche Störfaktoren gleich beiseite räumst. Du könntest auch das Internet ausstellen, denn besonders Facebook, Instagram und Whatsapp lenken gerne vom Lernen ab.

Im Bett können manche Menschen gut lernen, es klingt auch zu schön: draußen regnet es, ab ins Bett, sich Dinge einprägen und einkuscheln.as ist aber echt nicht für jeden was. Schlau ist es auf jeden Fall, an den Orten, die Du öfter siehst, Informationen anzubringen. Zum Beispiel: Jedes Mal, wenn Du in die Küche gehst, liest Du Dir die Karteikarte durch, die am Kühlschrank hängt.

Unser Tipp

 

In kürzester Zeit beste Lernergebnisse!

 

Kennst Du schon Studysmarter?
Studysmarter bietet Dir online die Möglichkeit, Deine Mitschriften innerhalb kürzester Zeit in überschaubare Karteikarten zu konvertieren. Dann kannst Du Dich abfragen lassen und hast den perfekten Überblick über Deinen Lernstand! Außerdem kannst Du sogar mit Deinen Kommilitonen gemeinsam lernen!

Orte zum Lernen in der Öffentlichkeit

In einem Café zu sitzen und zu studieren kann sehr schön sein, wenn Du in der Lage bist, Dich trotz Hintergrundgeräuschen gut genug zu konzentrieren. Du kannst natürlich auch Kopfhörer verwenden. Besonders für Besprechungen in einer Gruppe eignet sich die ungezwungene Atmosphäre eines Cafés. Achtet aber darauf, nicht zu wild zu diskutieren und die anderen Café-Besucher zu stören.

Angewandtes Lernen im Museum

Da Lernen natürlich auch über Darstellung funktioniert, kannst Du das Lernen durch einen Besuch eines entsprechenden Museums (kommt natürlich auf das Studienfach an) Dein Wissen vertiefen. So kannst Du Deinen Lernstoff visuell verankern.

Lernen in Zwischenzeiten

Der Alltag ist voller Warten, das Warten auf die Bahn, dann das Warten auf die Ankunft mit der Bahn, das Warten im Wartezimmer und noch das Warten in der Warteschlange. Wieso nicht diesen ganzen Haufen Warten zum Lernen nutzen?

Immer wenn Du warten musst, Skript raus! Diese ganzen Zeitüberhänge sammeln sich am Tag zu beträchtlichen Summen. Dein Gehirn profitiert auch: je mehr kurze Impulse Du über den Tag verteilst, desto mehr wird das Gehirn trainiert! Es ist also nicht wirklich ein spezifischer Ort, es ist eine Variante des smarten Nutzens Deiner Zeit an Plätzen, an denen Du warten musst.

Die öffentlichen Verkehrsmittel eignen sich dazu, in kurzen Intervallen zu lesen oder zu lernen. Du kannst Dir zum Beispiel das Zeitfenster einer Fahrt setzen, um gewisse Sachverhalte auswendig zu lernen.

Lernen im Freien

Im Sommer kann man wunderbar im Freien lernen und es gibt je nach Aufmerksamkeitspanne viele verschiedene Orte, an denen man sich aufhalten kann, zum Beispiel in einem Park. Du kannst Dir aussuchen ob Du belebtere oder ruhigere Ecken aufsuchst. Auch im Grünen in den Pausen herumzulaufen hilft dabei, dass die Informationen sich in Deinem Kopf speichern. Nachweislich wirkt die Natur entspannend auf Dich und das ist gut für das Level an Konzentration. Alleine geht das genauso gut wie in der Gruppe. Was echt noch ein Tipp für Dich sein kann, ist beispielsweise beim Joggenzu lernen. Wenn Du Dir eine Tonaufnahme machst oder einen Mitschnitt aus der Vorlesung, kannst Du diesen für Deine Laufeinheit nutzen. Diese zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen wird Dir gute Laune bereiten.

Im Sommer im Freibad zu lernen ist eine weitere schöne Alternative zum Studieren in geschlossenen Räumen. Da wir das Lernen in ein angenehmes Setting ziehen, sinkt nach und nach der Widerstand. Vielleicht ist der Einstieg nicht so leicht wie in der Bibliothek, dafür aber um einiges angenehmer. Vormittags unter der Woche sind in den Schwimmbädern auch keine Horden von Jugendlichen unterwegs. Natürlich kannst Du im Schwimmbad auch wieder alleine oder in der Gruppe lernen.

Es gibt nicht den perfekten Ort zum Lernen

Du siehst, es gibt nicht den einen Ort zum Lernen. Probiere einfach aus, was für Dich am besten ist. Jeder und jede ist individuell verschieden und meistens ist es eine Kombination vieler verschiedener Orte und Art und Weisen zu lernen, die Dich durch Dein Studium begleiten.

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Tipp 4 für Studenten: Die richtige Wohnung finden

Die Wohnungssuche ist zu Beginn des Studiums für viele angehende Studierende unausweichlich. Oft muss man zum Studieren in eine andere Stadt ziehen, oder man möchte schlichtweg nicht mehr bei den Eltern wohnen. Wir geben Dir Tipps, wie du deine erste eigene Wohnung findest, denn umziehen muss nicht nur schrecklich sein. Es kann auch Spaß machen, die eigenen vier Wände zu beziehen!

Wie möchte ich als Student wohnen?

Die erste Frage die Du Dir stellen solltest ist, wie du gerne wohnen möchtest. Möchtest du nah am Campus wohnen, im Stadtzentrum, im Szeneviertel? In einer WG, im Studentenwohnheim, zur Untermiete oder in einer eigenen Wohnung? Soll die Wohnung möglichst günstig sein, oder ist es Dir wichtiger in einem Szeneviertel zu wohnen? Die Wohnmöglichkeiten für Studierende sind vielfältig, jede hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Deshalb ist es wichtig sich darüber klar zu werden, auf was man selber Wert legt.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Die Mietpreise sind in jeder Stadt unterschiedlich und sind oft abhängig von der Einwohnerdichte und der Lebensqualität in dieser Stadt (hohe Nachfrage nach Wohnräumen). Während Du in Köln für ein WG-Zimmer oft schon zwischen 400€ und 500€ bezahlen musst, zahlst Du beispielsweise in Magdeburg eventuell nur die Hälfte.

Bei der Miethöhe musst du besonders darauf achten, welche Nebenkosten bereits von der Mietzahlung abgedeckt werden und welche als gesonderte Nebenkosten zusätzlich anfallen. Häufig werden Heiz-, Strom- und Gaskosten sowie Wasser als Nebenkosten gesondert berechnet und tauchen nicht im Mietpreis auf. Auch zum Kabelanschluss gibt es verschiedene Regelungen. Ist in einem Haus für alle Wohnungen ein Kabelanschluss vorhanden, kann es sein, dass die Kosten auf alle Mieter verteilt werden, unabhängig davon, ob der Einzelne den Anschluss haben will und tatsächlich nutzt. Zusätzlich dazu musst Du auch noch mit den Kosten für Internet und Telefon rechnen, wobei diese in einigen Wohnheimen im Preis enthalten sind.

Wo suche ich nach der passenden Unterkunft?

Um die passende Unterkunft zu finden, kannst Du verschiedene Seiten im Internet zu Rate ziehen. Wenn Du Dir die erste Frage, „Wie möchte ich wohnen?“, bereits beantwortet hast, kannst du auch davon abhängig machen, welche Suchmaschine du benutzt.
Eigene Wohnungen findest du leicht über Seiten wie ImmoweltImmobilienScout24 und dergleichen. Wenn Du gerne in einer WG wohnen möchtest, empfehlen sich Seiten wie Studenten-WG.deZwischenmiete.de oder WG-Gesucht.de.
Suchst Du nach einem Platz im Studentenwohnheim, ist in der Regel dein zuständiges Studierendenwerk die erste Anlaufstelle. Auch die AStAs haben oft Informationen zu den Wohnheimen.

Wichtig ist, dass du nicht zu lange mit der Wohnungssuche wartest. Besonders kurz vor Semesterbeginn bist du nicht der einzige Mensch der auf der Suche ist.

Wohnen in einer WG bzw. Wohngemeinschaft

Eine Wohngemeinschaft, kurz WG, ist wohl die typischste Form des Zusammenlebens bei Studenten. Schon unsere Eltern sprechen von ihren wilden WG-Zeiten und den legendären Parties, die damals gefeiert wurden.

Eine WG hat dabei natürlich Vor- und Nachteile, die bei der Entscheidung für diese Lebensform eine wichtige Rolle spielen. Denn eine WG muss zu Euch passen!

Eine erste wichtige Sache ist: In einer WG bist Du nie alleine! Das ist toll für Dich, wenn Du gerne unter Leuten bist. Und es ist natürlich wirklich schön, wenn man die eigenen Erlebnisse erstmal mit den Mitbewohnern teilen kann. Ob gute oder schlechte Erlebnisse: Du kannst Dich auskotzen oder Dich auch mit Deinen Mitbewohnern freuen! Aus vielen WG-Partnern werden Freunde fürs Leben! Denn die gemeinsam verbrachten Abende und die geteilten Erlebnisse schweißen Euch für immer zusammen.

Allerdings musst Du bei diesem Punkt auch bedenken, dass er auch negative Seiten haben kann: Denn auch Deine Mitbewohner wollen von ihrem Tag erzählen, auch wenn Du vielleicht grade gar keinen Kopf für so etwas hast. Und auch wenn Du grade Deine Ruhe haben und niemanden sehen willst, kann es sein, dass Du trotzdem Deine Mitbewohner in der Küche hörst. Privatsphäre in der WG kann dadurch ein schwieriges Thema werden.

Wir empfehlen deshalb:

Klare Kommunikationsregeln!

Sprecht Euch darüber ab, dass eine geschlossene Tür bedeutet, dass grade Ruhe gewünscht ist. Seid offen in Eurer Kommunikation damit, wie Ihr Euch fühlt. Denn jeder kann es verstehen, wenn man mal schlechte Laune hat oder genervt ist. Sprecht offen darüber, damit Eure Mitbewohner sich darauf einstellen können und so ein harmonisches Miteinander aufrecht gehalten wird.

Welche WG passt zu mir?

Auf Seiten wie wg-gesucht findest Du viele WG’s, die neue Mitbewohner suchen oder sich grade erst finden. Bevor Du Dich auf eine WG bewirbst, solltest Du Dir aber Gedanken darüber machen, wie Du in den nächsten Monaten oder Jahren leben willst:

Bist Du die Partyrakete, willst das ganze Wochenende weg gehen, jeden Abend Freunde zu Besuch haben und jede Menge WG-Parties schmeißen? Dann solltest Du Dir die passenden Leute dafür suchen, die gerne mit Dir feiern und sich nicht über abendlichen Lärm beschweren.

Du gründest eine neue WG? Dann achte darauf, dass Du auch die passende Nachbarschaft dafür findest.

Wichtig: Nicht lügen! Erzählst Du Deinem Vermieter, dass Ihr „ganz brav“ und Parties gegenüber abgeneigt seid, dann werdet Ihr auf die Dauer in der Wohnung nicht glücklich werden!

Bist Du eher der ruhigere Typ, ehrgeizig und auf’s Lernen konzentriert? Lärm stört Dich und Du ziehst Dich gerne mit einem guten Buch zurück?

Dann solltest Du auch dafür die passenden Mitbewohner finden.

Und auch in diesem Fall ist es wichtig, dass Du die passende Umgebung findest. Über einer Kneipe oder auf der Partymeile wirst Du in einer Wohnung nicht glücklich werden.

Eine eigene Wohnung

Eine eigene Wohnung ist natürlich der Traum der meisten Studenten. Allerdings ist dieser aus finanziellen Gründen nicht immer umsetzbar.

Eine eigene Wohnung bedeutet einiges an Freiheit: Du hast Ruhe oder auch Party, wenn Du es möchtest, Du kannst lernen, wann, wo und wie Du magst, und Du kannst auch aufräumen und putzen, wann Du es für richtig hälst, ohne Dich an einen Putzplan halten zu müssen. Auch die Gestaltung der Wohnung bleibt Dir ganz alleine überlassen.

Allerdings bist Du auch alleine, wenn Du nach Hause kommst und hast niemanden zum Reden, wie in der WG. Und auch die witzigen und spannenden Erfahrungen, die man in einer WG macht, kannst Du in einer eigenen Wohnung nicht machen.

Wohnen bei den Eltern

Studenten, die zum Studieren nicht in eine andere Stadt oder sogar ins Ausland ziehen, bleiben gerne bei ihren Eltern wohnen.

„Hotel Mama“ ist ja auch sehr verlockend. Denn in den meisten Fällen bedeutet das Wohnen Zuhause auch, dass die Wäsche gemeinsam gewaschen wird, der Einkauf öfters von Mama und Papa erledigt wird, und auch das Putzen bleibt nicht immer an Dir hängen.

Die meisten „Familien-WGs“ einigen sich auf gemeinsame Putz- und Aufräumpläne. Im Grunde ist das Zusammenleben dann ähnlich wie in einer WG.

Übrigens ist es auch in Ordnung, wenn Deine Eltern etwas „Miete“ von Dir verlangen, bzw. Du einen Teil der Einkäufe mitbezahlen sollst. Genau aus diesem Grund gibt es nämlich das Kindergeld, das Eltern dabei unterstützen soll, die täglichen Kosten für die Kinder zu zahlen. In den meisten Familien bekommen deshalb Mama und Papa weiterhin das Kindergeld, wenn die Studenten noch zuhause wohnen.

Tipp 5: Den Mietvertrag checken!

Viele von euch werden jetzt vor Studienbeginn eine Wohnung suchen – was leider nicht immer leicht ist! Wenn ihr was gefunden habt, sollte der Mietvertrag jedoch nicht zu hastig unterschrieben werden. Wir zeigen euch, auf was ihr achten müsst.

Ein Mietvertrag sollte nie übereilt unterschrieben werden.

Nach einer Studienplatz-Zusage fängt vor Studienbeginn für Viele meist eine leider sehr stressige Zeit an: Die Wohnungssuche. In vielen (Uni)Städten ist der Wohnraum knapp und jede Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt wird hart umkämpft – entspannen können sich meist nur die, welche einen Platz im Studentenwohnheim ergattern konnten oder schnell ein WG-Zimmer gefunden haben. Für die anderen gilt: Ausdauer haben – aber auch Ruhe bewahren! Denn so manche Wohnung wird auch viel zu teuer, mit unzulässigen Verträgen oder für euch ungünstigen „Extra-Klauseln“ angeboten.

Wenn du eine Zusage für eine Wohnung erhältst, solltest du deswegen vor dem Unterzeichnen des Mietvertrages diesen gut prüfen. Wir haben für alle neuen und alten Studis die wichtigsten Punkte zusammen gesammelt:

Checkliste zum Mietrecht

Falls du schon Probleme mit deinem Vermieter hast, kannst du zur Rechtsberatung des AStAs oder zur Rechtsberatung des Studentenwerks gehen. Manchmal hilft auch schon ein Besuch beim AStA-Sozialreferat weiter. Auch kann man/frau bei Mietrechtsproblemen den örtlichen Mieterverein zu Rate ziehen, Anspruch auf Beratung haben jedoch nur Mitglieder.

  1. Schließe am besten keine überhasteten Mietverträge ab. Du solltest das Recht haben, den Mietvertrag in Ruhe zu prüfen, d.h. bis zum Unterschreiben solltest du mindestens einen Tag Zeit haben. Ansonsten ist abzusehen, dass deine Rechte als Mieter und Mieterin nicht gesichert sind. Nimm dir dann lieber ein andere Wohnung.
  2. Folgende Punkte solltest du im Vertrag prüfen und bei Unklarheiten mit dem Vermieter besprechen:
    • Wie hoch ist die gesamte Miete tatsächlich? Mit allen (!) Betriebs- und Nebenkosten. Ist diese auch realistisch angegeben?
    • Wie hoch sind normalerweise die Heizkosten? Lass dir vom Vermieter alte Abrechnungen für die Wohnung zeigen oder frag den Vormieter.
    • Ist der Vertrag befristet oder unbefristet?
    • Sind Modernisierungsmaßnahmen geplant? Wenn ja, können diese die Miete erheblich erhöhen.
    • Was steht über Schönheitsreparaturen drinnen?
    • Was sagt die Hausordnung zu Ruhezeiten oder Reinigung von Treppen & Co.?
  3. Meistens wohnt ja noch eine andere Person zur Zeit der Vertragsunterzeichnung in der Wohnung – deswegen findet erst vor dem Einzug die Wohnungsübergabe statt und wird mit einem Protokoll festgehalten. Dort werden alle Mängel am Wohnraum und am eventuell mitvermieteten Inventar dokumentiert (z.B. in so einem Protokoll). Viele Hinweise zur Übergabe haben wir im Artikel Umzugs-Checkliste für Studenten festgehalten. Bleibende, gemeldete Mängel einer Wohnung können unter Umständen dazu berechtigen, die Miete zu mindern.
  4. Du solltest von dem Vermieter eine Adresse und Telefonnummer haben – gebe dich nicht mit einem Postfach zufrieden!
  5. Manche Vermieter sind recht neugierig und wollen viele Daten. Sie sollten sich nur für deinen Namen, Beruf und dein Alter interessieren – auch kann er sich nach deinem Einkommen erkundigen. Informationen, die darüber hinaus gehen, solltest du nicht herausgeben.
  6. Eine Mietkaution kann nur verlangt werden, wenn sie zwischen den Mietvertragsparteien vereinbart worden ist. Höhe, Fälligkeit, Verzinsung und Anlage regelt das Gesetz (BGB § 551). Die Kaution darf drei Monatskaltmieten nicht übersteigen. Gesondert abzurechnende Nebenkosten bleiben dabei unberücksichtigt.
    • Die Kaution darf in drei gleichen Raten gezahlt werden. Die erste Rate ist erst bei Mietbeginn zu zahlen.
    • Die Kaution muss auf ein Sonderkonto mit dem Zinssatz angelegt werden, der für Spareinlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist üblich ist. Die Zinsen werden der Kaution zugeschlagen. Für Zimmer in Studierendenwohnheimen besteht jedoch keine Verzinsungspflicht.
    • Die Kaution kann erst im Ablauf einer angemessen Überprüfungsfrist nach Beendigung des Mietverhältnisses verlangt werden. Die Höchstfrist beträgt aber 6 Monate.
    • Wichtig: beim Auszug die ordnungsgemäße Übergabe der Wohnung / des Zimmers schriftlich (!) vom/von der VermieterIn bestätigen lassen.
  7. Wer bestellt, der zahlt! Gemeint sind hiermit die eventuellen Kosten für eine Vermittlung durch einen Makler. Wenn der Vermieter diesen beauftragt hat, muss er die Courtage auch zahlen – und nicht du.
  8. Mieterhöhung: die Miete darf nicht nach Lust und Laune erhöht werden. In jedem Fall sind Erhöhungen nur alle 12 Monate möglich und müssen drei Monate vorher angekündigt werden. Sofern keine (meist für Mieter ungünstige) Index- oder Staffelmiete vereinbart wurde, gilt weiterhin, dass innerhalb von drei Jahren die Miete höchstens um 20% erhöht und die ortsübliche Vergleichsmiete nicht überschritten werden darf (BGB § 558). In manchen Bundesländern und Städten wurde die sogenannte – meist unwirksame – „Mietpreisbremse“ eingeführt: Hier gilt eine maximale Steigerung von nur 15% in drei Jahren.
    Wichtig zu wissen: Du musst nicht jede Erhöhung akzeptieren und kannst ihr widersprechen. Für weitere Infos dazu siehe bspw. beim Berliner Mieterbund. Für Mietsteigerungen nach einer Modernisierung gelten extra Bestimmungen.
  9. Kündigungsrecht: Normalerweise gilt bei Wohnungen für die/den MieterIn eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Eine längere Kündigungsfrist (bis zu 4 Jahre!) ist allerdings bei einer sogenannten Staffelmiete möglich (BGB § 557a). Das sollte man nach Möglichkeit vermeiden – selbst wenn diese Klausel zur Kündigungsfrist für Studis unwirksam sein kann (vgl. BGH VIII ZR 307/08).
  10. Auch wenn die/der BesitzerIn Eurer Wohnung wechselt: „Kauf bricht nicht Miete!“, d.h. der Mietvertrag gilt weiter.
  11. Wenn du unsicher bist und nicht weiter weißt: Ausführliche Mietrechtsbroschüren gibt es oft beim Sozialreferat der Studierendenvertretung (AStA / UStA / StuRa) – bei Mietrechtsvereinen oder im Netz. Diesen Anlaufstellen kannst du auch den Mietvertrag zeigen und eine Einschätzung holen, ob es sich um einen guten oder eher ungünstigen Vertrag handelt.
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