Der Bewilligungszeitraum beim BAföG Antrag

Studentin auf dem Campus erklärt den BAföG Bewilligungszeitraum

Der Bewilligungszeitraum beim BAföG Antrag

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Wenn Du das erste Mal einen Antrag auf BAföG stellst, findest Du ganz schnell die Frage nach Deinem BAföG Bewilligungszeitraum. Bewilligungszeitraum?! Was ist denn das, und wie lege ich diesen fest? Wir erklären Dir, wie der Bewilligungszeitraum beim BAföG Antrag aussieht und worauf Du achten musst!

 

Was ist der BAföG Bewilligungszeitraum?

 

Der BAföG Bewilligungszeitraum, der auch mit BWZ abgekürzt wird, beschreibt die Zeit, in der Du BAföG bekommst. Meistens handelt es sich um 12 Monate, also 2 Semester, da Du normalerweise maximal ein Jahr gefördert wirst. Danach musst Du einen Folgeantrag stellen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen.

 

Wann beginnt der BAföG Bewilligungszeitraum?

 

Ob Schülerbafög, Studentenbafög, Auslandsbafög, wie lang ist der Bewilligungszeitraum, wie kann ich den Bewilligungszeitraum verkürzen, warum ist der BAföG Bewilligungszeitraum wichtig?Normalerweise beginnt der Bewilligungszeitraum in dem Monat, in dem Du Deine Ausbildung beginnst. Meist beginnt das Semester an Hochschulen und Universitäten schon einen Monat vor dem Beginn der Vorlesungen – für das BAföG Amt ist aber nur wichtig, wann Dein Unterricht und Deine Vorlesungen beginnen. Du belegst einen Vorkurs? Vorkurse gehören zum Unterricht, wenn sie verpflichtend für Dein Studium sind und von Lehrkräften der Hochschule durchgeführt werden.

Durch das Belegen eines Vorkurses beginnt Deine Ausbildung somit früher und auch Dein Bewilligungszeitraum startet früher.

 

 

Es gibt noch zwei weitere Ausnahmen, bei denen Dein Bewilligungszeitraum früher startet als der Beginn der Vorlesungen, bzw. des Unterrichts:

Und zwar wenn zwischen dem Ende Deines letzten Ausbildungsabschnitts und dem Beginn Deines neuen Ausbildungsabschnitts, für den Du BAföG beantragst, nur ein Monat liegt. Dann beginnt Dein Bewilligungszeitraum in diesem Monat. Grund dafür ist, dass Du durchgehend gefördert wirst.

 

Die andere Ausnahme besteht, wenn Du eine Ausbildung im Ausland beendest und im Inland eine anschließende Ausbildung beginnst. Liegen zwischen dem Ende der Auslandsausbildung und dem frühstmöglichen Start der neuen Inlandsausbildung höchstens 4 Monate, bekommst Du für die zwei Monate vor dem Start der neuen Ausbildung schon BAföG!

 

In diesen Fällen ist Dein Bewilligungszeitraum dann auch länger als normal – die Monate gehören dann schließlich in den Bewilligungszeitraum, für den Du BAföG beantragst!

 

Wann ist der BAföG Bewilligungszeitraum kürzer oder länger als 12 Monate?

 

Manchmal ist Dein BAföG Bewilligungszeitraum auch kürzer oder länger als die normalen 12 Monate.

Ein Beispiel dafür ist, wenn Du Deine Ausbildung beendest. Deine Ausbildung beendest Du mit Deiner Abschlussprüfung oder sie endet planmäßig, wie es in der Ausbildungsordnung vorgegeben ist. Das Datum Deines Abschlusszeugnisses ist dabei maßgeblich. Deine Hochschulausbildung ist dann beendet, wenn Du das Gesamtergebnis Deines Studiums bekommst, spätestens aber 2 Monate nach Deiner letzten Prüfung. Natürlich ist Deine Ausbildung auch zuende, wenn Du Deine Ausbildung abbrichst.

 

Mit Erasmus und BAföG beim Auslandsaufenthalt, Die Förderung vom StaatEin anderes Beispiel für einen kürzeren oder längeren BAföG Bewilligungszeitraum ist eine Auslandsausbildung. Viele Schüler und Studenten möchten nur für ein halbes Jahr, also ein Semester im Ausland eine Schule besuchen oder studieren. Dann ist der Bewilligungszeitraum fürs AuslandsBAföG nur 6 Monate lang.

Teilweise haben Universitäten und Schulen im Ausland aber auch andere Studienzeiten – dann beginnt das Semester nicht im September, sondern z.B. im November. Auch dann gibst Du natürlich einen anderen Bewilligungszeitraum an, als die standardmäßigen 12 Monate.

 

 

Warum ist der BAföG Bewilligungszeitraum so wichtig?

 

Egal ob Du SchülerBAföG, StudentenBAföG, BAföG für ein Praktikum oder AuslandsBAföG beantragst – der BAföG Bewilligungszeitraum hat Einfluss auf einige Ob Schülerbafög, Studentenbafög, Auslandsbafög, wie lang ist der Bewilligungszeitraum, wie kann ich den Bewilligungszeitraum verkürzen, warum ist der BAföG Bewilligungszeitraum wichtig?Deiner Angaben im BAföG Antrag.

Zum Beispiel musst Du beim Antrag angeben, wie viel Du in Deinem Bewilligungszeitraum verdienen wirst. Das bedeutet, dass es das BAföG Amt nicht interessiert, ob Du im Dezember Dein Weihnachtsgeld bekommst und im Juli aufgrund einer Sommerpause gar nicht beschäftigt bist – Deine Einnahmen neben dem BAföG Bezug musst Du für den gesamten Bewilligungszeitraum zusammenrechnen.

Dieses Einkommen wird dann durch die Anzahl der Monate im Bewilligungszeitraum geteilt (sodass ein durchschnittliches monatliches Einkommen dabei raus kommt). So ergibt sich ein monatliches und ein jährliches durchschnittliches Einkommen. Für dieses Einkommen gibt es einen Freibetrag, der bei Deinem BAföG Höchstsatz nicht berücksichtigt wird. Übersteigt Dein Einkommen diesen Freibetrag, verringert sich Dein Höchstsatz.

Weitere Infos dazu, wie viel Du im Bewilligungszeitraum verdienen darfst, findest Du in unserem Text über das BAföG und den Nebenjob.

 

Wie geht es nach dem Bewilligungszeitraum mit meiner BAföG Förderung weiter?

 

Bevor der Bewilligungszeitraum endet, solltest Du Dir schon Gedanken über den nächsten Bewilligungszeitraum machen. Denn leider gehen die BAföG-Zahlungen nicht einfach weiter. Hierfür musst Du einen BAföG Folgeantrag stellen. Da das BAföG Amt beim InlandsBAföG etwa 2 – 3 Monate und beim AuslandsBAföG etwa 6 Monate zur Bearbeitung des Antrags braucht, empfehlen wir Dir, den Folgeantrag frühzeitig zu stellen, sodass Du Dir eine lückenlose Förderung sichern kannst!

 

Stellst Du Deinen Antrag über meinBAföG, erinnern wir Dich automatisch frühzeitig per Mail an Deinen Folgeantrag! Außerdem speichern wir Deine Daten. So kannst Du einfach nochmal durchklicken, die Daten überarbeiten, die sich verändert haben, und hast so innerhalb von 15 Minuten Deinen Folgeantrag fertig! Da kann gar nichts mehr schief gehen!

 

 

Unser Tipp

 

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Mit unserem BAföG-Tool dauert der Antrag nicht mehr 5 ½ Stunden, sondern nur noch 30 Minuten. Außerdem verhindert das Tool, dass Dein Antrag unvollständig oder falsch ausgefüllt wurde. So kannst du Dir sicher sein, dass Dein Antrag komplett und fehlerfrei ist und Du rechtzeitig Dein Geld erhältst. Und das Beste: unser Rechner zeigt Dir direkt, wie hoch Deine Förderung sein wird!

 

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